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AKTUELL BEI JUWELIER PLETZSCH

Entdecken Sie die Uhrenneuheiten des Jahres 2016!

Von 17. bis 24. März fand in Basel die weltgrößte Uhren- und Schmuckmesse statt. Die Baselworld zieht alljährlich Journalisten, Fachpublikum und Uhrenfans aus aller Welt in ihren Bann. Große und kleine Uhren- und Schmuckmarken stellen ihre Neuerungen vor und begeistern immer wieder mit ihren kreativen Ständen. Juwelier Pletzsch war für Sie vor Ort in Basel, um persönlich die schönsten Neuheiten für Sie auszusuchen.

Die diesjährigen Uhrentrends lassen sich auf eine Formel bringen: Mut zur Bescheidenheit und Rückbesinnung auf die Klassiker. Kaum eine Marke hat große Töne angeschlagen. Im Zentrum der Neuheiten standen Facelifts bekannter Klassiker. Technische Neuerungen standen weniger im Fokus als letztes Jahr – und wenn, so präsentierten sie sich deutlich leiser. Ein absoluter Trend sind Bänder – hier werden neue Materialien ausprobiert und Wechselsysteme mit mehreren Armbändern präsentiert. Farblich geht es eher gedeckt zu: Dunkle Töne und Grautöne liegen im Trend, immer wieder durch Farbtupfer in Rot und Grün aufgelockert. Der Dauerbrenner Blau spielt auch noch eine große Rolle. Außerdem stehen dieses Jahr meist Edelstahluhren im Fokus.

Die Experten von Juwelier Pletzsch waren auf der Baselworld und haben Ihnen die schönsten Neuheiten der Messe mitgebracht:

Breitling: Klassik und Avantgarde

Der Schweizer Experte für Fliegeruhren präsentiert dieses Jahr eine spannende Kollektion. Klassiker der Avenger-Serie wurden überarbeitet - beispielsweise die Avenger Bandit (45 mm, UVP 5.360 Euro), die mit einem elegant satinierten Titangehäuse leicht am Handgelenk liegt. Angetrieben wird der COSC-zertifizierte Chronograph von einem ETA-Kaliber. Das Armband besteht erstmalig bei Breitling innen aus Kautschuk und außen aus einer robusten Textilschicht. Ein echtes Statement am Handgelenk ist die Super Avenger Hurricane (50 mm, UVP 7.960 Euro): Trotz der massiven Größe liegt sie erstaunlich leicht am Handgelenk – dank des innovativen Materials Breitlight. Das Material ist 3,3 mal leichter und trotzdem härter als Titan, fühlt sich wärmer als Metall an und ist ansprechend marmoriert. Im Inneren sorgt das COSC-zertifizierte Manufaktur-Chronographenkaliber B12 für den Antrieb. Auf dem Zifferblatt zeigt die Uhr die Zeit in einem 24-Stunden-Kreis an. Auch diese Neuheit ist mit einem Kautschukband mit Textileinlage ausgestattet. Ein uhrmacherisches Meisterstück präsentiert Breitling mit der Superocean Héritage Chronoworks (46 mm, UVP 37.295 Euro). Der auf 100 Exemplare limitierte Chronograph präsentiert ein hochgradig optimiertes Chronographenwerk, bei dem die innovativen Werkstoffe Bornitrid und Silizium zum Einsatz kommen. Dadurch verbraucht die Ankerhemmung um 42% weniger Energie als bisher. Zusätzlich wurde der Chronograph optimiert, sodass er nun 100 Stunden Gangreserve erreicht. Das Meisterwerk kann durch einen Glasboden betrachtet werden.

Bulgari: Ultranero – schwarze Schönheit

Mit einem Weltrekord sorgt Bulgari für Aufsehen: Mit der Octo Finissimo Minutenrepetition (40 mm) stellt die italienische Marke die flachste Minutenrepetition der Welt vor. Mit nur 6,85 mm Bauhöhe ist die Uhr äußerst beeindruckend: Ausgelöst wird die Repetition durch einen Drücker, statt des üblichen Schiebers. Für bessere Resonanz sind die Strichindexe im Zifferblatt als Schlitze ausgeführt, um auch den Raum unter dem Uhrenglas auszunutzen. Das Meisterwerk ist auf 50 Stück zu einem Preis von 165000 Euro limitiert. Außerdem präsentiert Bulgari zur Baselworld eine komplett neue Uhrenlinie. Die Octo Ultranero-Modelle verbinden Eleganz und Kraft, sind technisch und sportlich zugleich. Allen Modellen ist eine schwarze DLC-Beschichtung gemeinsam, durch die sie modern und urban wirken. Die facettenreichen Gehäuse und klaren Zifferblätter sind von der Geburtsstadt Bulgaris – der Ewigen Stadt Rom – inspiriert. Roségoldelemente bringen Spannung in die dunkel gehaltenen Gehäuse und erinnern an die Verankerung Bulgaris in der Juwelierskunst. Das Highlight der neuen Kollektion ist das Octo Ultranero Finissimo Tourbillon (40 mm). In dem nur 1,95 mm hohen Gehäuse aus DLC-beschichtetem Titan findet das flachste Tourbillon aller Zeiten Platz. Doch Bulgari bietet auch Ultranero-Modelle für kleinere Brieftaschen: etwa die Octo Solotempo Ultranero (41 mm, UVP 10.500 Euro mit rotgoldener Lünette und 7.950 Euro ganz in Schwarz), die in zwei Versionen (mit und ohne Rotgoldappliken) erhältlich ist. Das hauseigene Automatikkaliber BVL 193 sorgt für sicheren Gang über 50 Stunden. Besonders schön und ausgewogen ist der Chronograph Octo Velocissimo Ultranero (41 mm, UVP ca. 12.950 Euro): Das DLC-beschichtete schwarze Edelstahlgehäuse beherbergt das Automatikkaliber BVL 328 (baugleich mit dem Zenith El Primero-Kaliber der Schwestermarke). Für Damen wurden darüber hinaus neue Modelle der beliebten Serpenti-Kollektion vorgestellt.

Chopard: Die Liebe zur Technik und zur Geschwindigkeit

Chopard präsentiert auf der Baselworld neue Modelle seiner Manufakturlinie L.U.C. Der auf 20 Stück limitierte L.U.C Perpetual Chrono im Gehäuse aus fairem Weißgold (45 mm, UVP 83.730 Euro) kombiniert einen Chronographen mit einem Ewigen Kalender. Das Handaufzugskaliber L.U.C 03.10-L mit Säulenrad, vertikaler Kupplung und Flybackfunktion ist von der COSC zertifiziert und erhielt die Genfer Punze. Ein frisches Gesicht erhält der Klassiker L.U.C XPS 1860 zum 20-Jahr-Jubiläum. Die nach dem Gründungsjahr der Manufaktur benannte Automatikuhr (40 mm, UVP 19.950 Euro) ist eine klassische Dresswatch mit 3,3 Millimetern Höhe. Auch diese Uhr ist mit COSC-Zertifikat und Genfer Siegel ausgezeichnet. Der Faszination Rennsport erweist Chopard mit der auf 1.000 Stück limitierten Mille Miglia 2016 XL Race Edition (46 mm) eine Reverenz. Für den liebevoll im Retro-Stil designten Chronographen wurde das neue, von Fleurier Ebauches exklusiv konzipierte, entwickelte und montierte Kaliber 03.05-C eingesetzt. Eine weitere Hommage an den Rennsport ist die ebenfalls auf 1.000 Stück limitierte Mille Miglia GTS Speed Black (43 mm), die in einem trendigen schwarzen, DLC-beschichteten Edelstahlgehäuse in Erscheinung tritt.

Girard-Perregaux: 225 Jahre und nicht müde

Dieses Jahr feiert Girard-Perregaux sein 225-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lässt die Marke einen ihrer Klassiker wieder aufleben: Im Jahr 1975 präsentierte die Marke die Laureato, damals als Quarzuhr mit dem zeittypischen, tonneauförmigen Gehäuse und einer achteckigen Lünette. Getreu ihrer Vorgängerin erscheint die neue Laureato (41 mm, UVP 14.700 Euro) in einem charakteristischen Edelstahlgehäuse – diesmal jedoch mit einem feinen GP-Automatikwerk. Das integrierte Band geht nahtlos ins Gehäuse über. Das Zifferblatt der jeweils auf 225 Stück limitierten Uhr ist wahlweise blau oder versilbert und trägt ein „Clou de Paris“-Muster. Für sportliche Uhrenliebhaber präsentiert Girard-Perregaux dieses Jahr eine sportliche Chronographenserie: Die Competizione Stradale (42 mm, UVP ab 10.000 Euro) in Edelstahl sowie die Competizione Circuito (42 mm, UVP 13.800 Euro) in Karbon-Titan sind mit einem GP-Automatikwerk ausgestattet. Besonders genial ist die schwarze Variante, bei der man durch das semitransparente Zifferblatt dem Uhrwerk bei der Arbeit zusehen kann.

Glashütte Original: Exzellente Kaliber – nicht nur für Senatoren

Auf der Baselworld präsentiert die Manufaktur Glashütte Original den Senator Chronometer (42 mm, UVP 27.200 Euro) in Blau. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Zifferblatt geschenkt, das in der hauseigenen Zifferblatt-Manufaktur in Pforzheim hergestellt wurde: Die Grainé-Lackierung bewirkt eine sanfte Körnung, die dem Zifferblatt eine einzigartige Struktur gibt. Im Gehäuse aus Weißgold schlägt das Handaufzugskaliber GUB 58-01. Dazu passend wird die Uhr am blauen Louisiana-Alligatorlederband ausgeliefert. Eine uhrmacherische Innovation präsentiert Glashütte Original mit dem neuen Basis-Manufakturkaliber 36, einem klassischen und langlebigen Automatikwerk, das sowohl höchsten uhrmacherischen wie auch ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Erstmals verwendet Glashütte Original für ein Uhrwerk eine Siliziumspirale, um mehr Präzision und Gangstabilität zu erreichen – und erreicht damit erstmals 100 Stunden Gangautonomie. Die Premiere feiert dieses innovative Kaliber in der Senator Excellence, einer klassischen Dreizeigeruhr, die in drei Varianten erhältlich ist: ein klassisch-elegantes, in Roségold gehaltenes Modell (UVP 15.500 Euro), ein klassisch-elegantes in Edelstahl sowie ein sportlicheres in Edelstahl mit schwarzem Zifferblatt und Uhrband (UVP jeweils 8.500 Euro), das an die berühmten Glashütter Beobachtungsuhren erinnert.

Longines: Das Erbe als Inspiration

Die älteste eingetragene Uhrenmarke der Welt aus Saint-Imier schöpft immer wieder aus ihrem reichen Erbe. Die neue The Longines Heritage 1918 (38,5 und 41 mm) ist eine Anspielung auf die ersten Armband-Chronographen der Marke, die eng an Taschenuhren der Zeit angelehnt waren. Die Damenvariante der Uhr hat zusätzlich eine Diamantlünette – beide Varianten sind mit einem honigfarbenen Alligatorlederband ausgestattet. Ein weiteres Highlight ist die neue The Longines Railroad (40 mm). Die Uhr ist von den Eisenbahneruhren inspiriert, die Longines Anfang des 20. Jahrhunderts international bereitstellte. Diese feinsinnige Retro-Uhr ist mit einem Automatikwerk sowie einem liebevoll gravierten Gehäuseboden ausgestattet und wird am Alligatorlederband getragen. Auch die vom Pferdesport inspirierte Equestrian Collection (19,2 x 28 bis 26 x 38 mm), die erst letztes Jahr vorgestellt wurde, erhält Zuwachs von rechteckigen Modellen. Inspiriert ist die Form der neuen Modelle von den Zierschließen der einzigen Schweizer Pferdezucht Franches-Montagnes. Die Damenuhren sind mit prachtvollen Brillanten besetzt und mit Schweizer Quarzwerken ausgestattet. Frühlingshaft präsentieren sich die Neuheiten der erstmals 1922 vorgestellten La Grande Classique de Longines Kollektion. Zarte Pink-, Blau- und Weißtöne bringen Farbe auf die Bänder und Zifferblätter. Letztere sind in aufwendiger Perlmutt-Einlegearbeit ausgeführt.

Maurice Lacroix: Uhrenikonen und spannende Funktionen

In den 1990ern stellte Maurice Lacroix eine Uhrenikone vor: die Calypso. Dieser legendäre, äußerst erfolgreiche Quarzzeitmesser zierte die Handgelenke vieler stilbewusster Menschen. 2016 hat die avantgardistische Uhrenmarke diese berühmte Uhr überarbeitet und stellt eine neue Uhrenlinie vor: die Aikon. Für Herren ist der Aikon Chronograph (44 mm) das Flaggschiff. Der Quarzchrono zeichnet sich durch sein stilsicheres, maskulines Design aus. Die Aikon Ladies (35 mm) ist sehr feminin und in drei Zifferblattvarianten erhältlich: Silber, Schwarz und Perlmutt – wobei letztere Zifferblätter mit Diamantindices glänzen. Hochwertig verarbeitete Gehäuse in Edelstahl und Bicolor geben der Uhr einen absolut luxuriösen Touch. Maurice Lacroix ist für seine innovativen Zusatzfunktionen bekannt. Erstmals macht Maurice Lacroix die Mondphasenanzeige in seiner Einstiegslinine Eliros zugänglich. Die Eliros Moon (40 mm) verfügt über eine Datumsanzeige sowie eine attraktive Mondphasenanzeige und ist in zahlreichen Gehäuse- und Bandvarianten erhältlich. Eine besonders beliebte Funktion bringt die Pontos Power Reserve (41 mm) mit: Eine Gangreserveanzeige bei 8 Uhr informiert den Träger, wann ein manueller Aufzug der Automatikuhr erforderlich ist. Mit einem silbernen oder schwarzen Zifferblatt mit Sonnenschliff und einem 3-reihigen Metall- oder kontrastierenden Kalbslederarmband beweist die Pontos 41 mm Power Reserve ihre außergewöhnliche Liebe zum Detail.

 

Mido: Klassische Formen

Mido stellt auf der Baselworld ein sehr differenziertes Uhrensortiment vor: etwa die Taucheruhr Ocean Star Captain Titanium (42,5 mm, UVP 1.060 Euro) – eine klassische Taucheruhr mit Automatikwerk im leichten Titangehäuse. Eine Datumsanzeige, Wochentagsanzeige und drehbare Lünette sowie ein Armband mit Tauchverlängerung komplettieren die Funktionalität. Besonders elegant tritt die Belluna Small Second (40 mm) auf. Die klassische Dresswatch mit PVD-vergoldetem Edelstahlgehäuse und wellenförmig guillochiertem Zifferblatt wird Fans reduzierter Uhren begeistern. Noch „dressiger“ wird es bei der Baroncelli Heritage (39 mm), die zum 40-Jahre-Jubiläum der Linie präsentiert wird. Die Uhr im besonders dünnen Gehäuse (nur 6,95 mm) ist als Edelstahlvariante mit schwarzem Zifferblatt sowie mit PDV-Rosévergoldung und cremefarbenem Zifferblatt erhältlich und bringt einen hübschen Retro-Touch ans Handgelenk.

Mühle-Glashütte: Maritime Tradition

Mühle-Glashütte präsentiert auf der Baselworld kluge und attraktive Weiterentwicklungen seiner Produktlinien. Etwa die neue Robert Mühle Zeigerdatum (44 mm, UVP 7.500 Euro). Die auf 100 Stück limitierte Uhr im Edelstahlgehäuse wird vom aufwendig nach Glashütter Art verzierten Handaufzugskaliber RMK 03 angetrieben, das mit einer neuen Funktion ausgestattet wurde: In einem kleinen Totalisator bei 9 Uhr wird das Datum angezeigt, während die Gangreserveanzeige auf 3 Uhr gerutscht ist. Sportlicher geht es bei der ProMare Datum (44 mm, UVP ab 1.990 Euro) zu: Die bis 30 bar wasserdichte Uhr mit Kautschukarmband ist Outdoor-tauglich. Die Edelstahllünette ist durch ein spezielles Härtungsverfahren und einen eingelassenen Keramikring besonders kratzfest. Spannend ist auch das Zifferblatt aus Karbonfasern in Längsrichtung. Die trendige Farbkombination Blau-Grau nimmt die 29er Zeigerdatum (42,4 mm) auf. Auf den ersten Blick ist die nautische DNA der Uhr erkennbar. Als Farbklecks fungiert der rote Sekundenzeiger.

NOMOS Glashütte: Im Zeichen der neomatik

Nach dem sensationellen Erfolg der neomatik 1st edition letzten Herbst geht es bei NOMOS Glashütte nun mit dem DUW 3001 weiter: Die Automatikklasse wird ausgebaut – und das in Serie. Minimatik, Tangente, Orion und Ludwig gibt es weiterhin mit weiß versilbertem oder champagnerfarbenem Zifferblatt als Automatikversion. Neu vorgestellt wurde der NOMOS-Klassiker Tetra neomatik (33 x 33 mm, UVP ab 2.900 Euro) mit dem Automatikkaliber DUW 3001, die nun maskuliner und größer in Erscheinung tritt. Die Zifferblätter der neomatik-Modelle wurden sanft angepasst, sodass sie noch klarer erscheinen. Alle Uhren geben durch den Boden aus Saphirglas den Blick frei auf das zehnte hauseigene Kaliber der Manufaktur, das neue NOMOS-Automatikwerk DUW 3001. Es misst nur 3,2 Millimeter in der Höhe und wurde mithilfe modernster Forschungs- und Fertigungsmethoden hergestellt. DUW 3001 verleiht den Modellen der neomatik-Serie (35 bzw. 36 mm) eine besonders schlanke und elegante Form, macht sie chronometerfähig und damit extrem präzise.

Omega: The sky is the limit

Omega geht den kompromisslosen Kurs weiter, den die Marke letztes Jahr eingeschlagen hat: Mit der Etablierung des neuen Master Chronometer-Zertifikates für Ganggenauigkeit durch die Schweizer METAS hat die Marke neue Maßstäbe gesetzt. Mit der Globemaster Annual Calendar (41 mm) stellt Omega eine Neuheit vor, die nicht nur über das bis 15.000 Gauss antimagnetische Automatikkaliber 8.922 verfügt, sondern auch über einen geschickt in das Gesamtbild des Zifferblattes eingefügten Jahreskalender, der nur einmal im Jahr korrigiert werden muss. Die Armbanduhr ist in Edelstahl, 18 Karat Sedna-Gold sowie in Edelstahl mit Goldlünette erhältlich. Auch die Seamaster-Familie erhält Zuwachs: Die beliebte Planet Ocean-Familie wurde völlig überarbeitet – alle neuen Taucheruhren sind nun ebenfalls als Master Chronometer zertifiziert. Die Seamaster Planet Ocean Auto (43,5 mm) mit einem Gehäuse aus Titan ist bis 60 bar wasserdicht und mit dem Omega Manufakturkaliber 8900 ausgestattet. Für die Landratten unter den Tauchern gibt es die Seamaster Planet Ocean 600M (39,5 mm, UVP 18.500 Euro) auch in Sedan-Gold mit schokoladenbraunem Zifferblatt und Band. Natürlich ist auch dieses Modell mit einem Master Chronometer-zertifizierten Manufakturkaliber ausgestattet. Bei Omega vergeht natürlich kein Jahr ohne die legendäre Speedmaster: Die Speedmaster Grey Side oft the Moon „Meteorite“ (43,5 mm, UVP 12.900 Euro) hat ein Gehäuse aus grauer Keramik und ein Zifferblatt aus Meteoritengestein. Im Inneren schlägt das chronometerzertifizierte Manufakturkaliber 9300. Einen sensationellen Neuzugang in der Speedmaster-Familie gibt es mit der Speedmaster Moonphase Chronograph Master Chronometer (44 mm): Die Speedmaster Moonphase ist mit dem neuen Kaliber 9904 ausgestattet, das bis 15.000 Gauss antimagnetisch und von der METAS zertifiziert ist – eine Neuheit in der Speedmaster-Familie. Erstmals bringt es eine fotorealistische Mondphasenanzeige und ein Zeigerdatum in die Speedmaster-Familie ein. Für Damen präsentiert Omega eine große Palette an Neuheiten aus der Constellation-Kollektion: Etwa die als Master Chronometer zertifizierte Constellation Small Seconds (27 mm), die nicht nur mit prachtvollen Zifferblättern, sondern auch mit einem Datum und einer dezent untergebrachten kleinen Sekunde überzeugt.

Oris: Sportlich mit dem roten Rotor

In den letzten zwei Jahren hat Oris mit seinem selbstentwickelten Kaliber 110 sowie dem seriengefertigten Nachfolger 111 mit Datumsanzeige für Furore gesorgt. Zur Baselworld 2016 präsentiert die Marke mit dem roten Rotor nun das Kaliber 112, das eine zweite Zeitzone mit Tag/Nacht-Anzeige hinzufügt. Nach wie vor weist das Kaliber 10 Tage Gangreserve sowie eine patentierte, nichtlineare Gangreserveanzeige auf. Erstmals wird das fortschrittliche Kaliber in der Oris Artelier Kaliber 112 (43 mm, UVP ab 6.300 Schweizer Franken) eingesetzt. Die Zonenzeit findet dabei elegant bei 12 Uhr Platz, wobei die Tag/Nacht-Anzeige mittels Sonnen- und Mondsymbol besonders gelungen ist. Die Uhr im Edelstahlgehäuse ist mit blaugrauem oder silberfarbenem Zifferblatt erhältlich, wobei die Version mit hellem Zifferblatt auch mit Roségoldlünette erhältlich ist. Das beeindruckende Uhrwerk kann durch einen Saphirglasboden betrachtet werden. Doch auch was innovative Werkstoffe betrifft, ist Oris in der ersten Reihe: Die auf 2.000 Exemplare limitierte Carl Brashear Limited Edition (42 mm, UVP 2.600 Schweizer Franken) nimmt das Retro-Design der Divers Sixty-Five auf und ist erstmals für Oris in einem Bronzegehäuse erhältlich. Das Besondere an Uhren aus Bronze ist, dass sie relativ schnell eine einzigartige Patina entwickeln und so noch individueller werden. Futuristischer geht es beim Williams Chronograph Carbon Fibre Extreme (44 mm, UVP 3.950 Euro) zu: Dabei werden zahlreiche Gewebelagen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff per Hand in Form geschichtet und dann unter Druck gehärtet. Durch diese Technik ist der Werkstoff besonders stabil und leicht: Der Mittelteil des Gehäuses wiegt nur 7,2 Gramm! Andere Teile bestehen aus DLC-beschichtetem Titan, das Armband aus Kautschuk.

Rado: Federleichte Hightech

Seit Langem verbessert Rado seine Expertise bei der Verwendung von Hightech-Materialien wie Keramik und ist bekannt für seine besonders kratzfesten Uhren. Ein Highlight dieser Bemühungen ist die neue HyperChrome Ultra Light (43 mm, UVP 3.050 Euro). Die auf 500 Stück limitierte Uhr besteht aus Siliziumnitrid, einer besonders leichten und kratzfesten Keramik mit Titaneinsätzen. Angetrieben wird es von einem ETA Automatikwerk aus Aluminium. Dadurch wiegt die Uhr lediglich 56 Gramm! Gehalten wird sie von einem Natoband mit Titandornschließe. Ein anderes auf 500 Stück limitiertes Highlight ist die True Open Heart (40 mm): Durch einen mit hauchfeinem Perlmutt überzogenen Ausschnitt des Zifferblattes sieht der Betrachter auf das Uhrwerk der wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlichen Automatikuhr. Die superdünne True Thinline Skeleton (40 mm, UVP 4.850 Euro) ist nur 7,8 mm hoch. Das Keramikgehäuse beherbergt eine skelettierte, geschwärzte Version des ETA-Automatikkalibers 2892. Damit feiert Rado nicht nur die hochpräzise Uhrmacherei, sondern auch das Know-how der Marke.

TAG Heuer: Don’t Crack Under Pressure

Die Schweizer Uhrenmarke TAG Heuer sorgte letztes Jahr für einen wahren Sturm in der Uhrenbranche: Die TAG Heuer Connected warf ein völlig neues Licht auf das Thema Smartwatch und mit der Carrera Calibre Heuer 01 stellt die Marke einen konkurrenzlos günstigen Manufaktur-Chronographen vor. In Basel legt TAG Heuer 2016 kräftig nach: Die lang erwartete Carrera Calibre Heuer 2 Tourbillon COSC (45 mm, UVP 14.950 Euro) ist nun auf dem Markt. Ein so günstiges Tourbillon gab es tatsächlich noch nie. Die Technik des fliegenden Tourbillons mit einem Titan/Karbon-Käfig stammt von der Monaco V4. Eingebettet ist es in ein Titangehäuse. Neben der Standardedition gibt es auch eine auf 250 Stück limitierte Edition namens „Black Phantom“, bei der alle Teile schwarz beschichtet wurden (UVP 19.950 Euro). Mit dem Monza Chronograph Calibre 17 (42 mm, UVP 4.700 Euro) präsentiert TAG Heuer eine Neuauflage des legendären Chronos, der dieses Jahr sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Mit dem Pulsmesser und dem Tachymeter zitiert der neu aufgelegte Chronograph – sogar in der originalen Schriftart – sein Vorbild. Das Modell wurde 1976 von Jack Heuer entworfen, um den ersten Weltmeistertitel von Niki Lauda für Ferrari zu feiern. Zum Jubiläum ist das Modell eng an sein Vorbild angelehnt – allerdings mit Hightech von heute: Das Gehäuse ist aus Titan Grad 5 gefertigt und mit Titankarbid behandelt, um es noch stoßfester zu machen. Für Damen bringt TAG Heuer mit der Aquaracer Lady 300M Quartz erstmals eine vollkeramische Kollektion auf den Markt. Wahlweise in Schwarz oder Weiß bringen auch Diamanten oder Elemente aus Roségold Glamour in die nunmehr etwas größeren Gehäuse (35 mm). Übrigens sind nun auch die Aquaracer 300M Herrenmodelle etwas größer geworden (43 mm).

Tissot: Zeitlose Schönheit

Tissot zeigt dieses Jahr, dass es auch abseits seiner genialen Smartwatch T-Touch noch andere Stärken hat. So pflegt die Marke in diesem Jahr ihre Le Locle-Linie weiter. Die Le Locle Regulateur (39,3 mm, UVP ab 700 Euro) präsentiert sich in einer sehr klassischen Regulator-Optik: Die Minute wird zentral, Stunden und Minuten werden dezentral angezeigt. Das Edelstahlgehäuse ist in unterschiedlichen Versionen (roségoldfarben beschichtet, gelbgoldfarbene Lünette) mit hellem und dunklem Zifferblatt erhältlich. Auch für Damen bietet die Kollektion einiges: Die Le Locle Automatic Lady (39,3 mm) bringt frischen Wind in die Kollektion. Die prägnante Gehäusegröße für Damen liegt voll im Trend – ebenso wie die feminine Ausstattung des Zifferblattes. Von der glorreichen Vergangenheit der Marke ist die Tissot Heritage 1936 (45 mm) inspiriert: Sie erinnert an Zeiten, als erstmals Taschenuhren mit Bändern am Handgelenk getragen wurden. Im Edelstahlgehäuse ist stilecht ein Handaufzugswerk untergebracht. Für Damen bietet Tissot dieses Jahr mit der Bella Ora eine schlichte und schöne Uhr mit vielen raffinierten Details – etwa einem stilvollen, kleinen Sekundenzeiger bei 6 Uhr oder einem Index aus Perlmuttintarsien bei 12 Uhr.

Tudor: Stil in neuer Farbe

Tudor überrascht auf der Baselworld 2016 mit neuer Optik. Die renommierte Schweizer Marke erweitert die Heritage Black Bay Linie um ein neues Modell: die Heritage Black Bay Bronze. Das charakteristische Element der Heritage Black Bay Bronze ist ein eindrucksvolles bronzefarbenes Gehäuse mit einem Durchmesser von 43 mm. Es nimmt ästhetischen Bezug auf die für historische Schiffe und Taucherausrüstungen verwendete Bronze. Die Wahl dieses Metalls, einer Hochleistungslegierung aus Aluminium und Bronze, gewährleistet die Entstehung einer dezenten und einzigartigen Patina, die die Gewohnheiten des Trägers der Uhr widerspiegelt. Auch die Heritage Black Bay Dark ist ein neues Modell der Linie. Die Taucheruhr in Edelstahl ist komplett mit schwarzen Oberflächen ausgestattet und verfügt ebenfalls über ein mechanisches Uhrwerk, das von Tudor selbst entwickelt, hergestellt und zusammengesetzt wurde. Für die Heritage Black Bay 36 behielt Tudor die allgemeine Linienführung der Black Bay Linie bei, übertrug sie jedoch auf ein kleineres Format. Das Edelstahlgehäuse zeichnet sich mit einem Durchmesser von 36 mm durch besondere Vielseitigkeit aus. Diese Uhr dient als Einführung in die Ästhetik der Black Bay für schmalere Handgelenke. 

Union Glashütte: Weltenbürger aus Glashütte

Union Glashütte präsentiert wunderschöne Retro-Uhren und schließt mit seinem neuesten Modell an den Trend zu Weltzeit-Funktionen an. Die Belisar GMT (41 mm, UVP ab 1.730 Euro) besitzt einen vierten Zeiger, der über eine 24-Stunden-Skala am äußeren Zifferblattrand eine zweite Zeitzone anzeigt. Die Automatikuhr mit Edelstahlgehäuse ist in drei Varianten erhältlich, wobei die Version mit roségoldfarbenen Zeigern und Appliken besonders elegant ist.

Zenith: Retro-Uhren mit Hightech-Motoren

Mit dem El Primero Chronographen hat Zenith Uhrengeschichte geschrieben. Dieses Jahr ist Retro ein wichtiges Thema – zur Baselworld 2016 präsentiert Zenith nun den El Primero 36.000 VpH Classic Cars (42 mm, UVP 6.900 Euro). Die liebevoll gestaltete Retro-Uhr ist von klassischen Automobilen inspiriert. Das schiefergraue Zifferblatt mit vertikalem Streifenschliff und gebürsteter Oberfläche mutet dabei besonders fein an. Passend zur Inspiration Motorsport wird die Uhr an einem gelochten Lederband getragen. Die letztes Jahr vorgestellte Elite 6150 ist nun auch in Roségold mit Saphirglasboden erhältlich (42 mm, UVP 12.900 Euro). Im Inneren sorgt das superflache Automatikkaliber Elite 6150 für den Antrieb. An die Tradition großer Fliegeruhren schließt die Heritage Pilot Café Racer (45 mm, UVP 7.400 Euro) an. Der Chronograph wird von einem El Primero-Kaliber angetrieben. Das Zifferblatt in Grau, behutsam eingesetzte beige Superluminova auf den Zeigern und Indices sowie das Fettnubuklederband mit Kautschukfutter machen diese traumhafte Retro-Uhr perfekt. Ihren Namen hat die Uhr übrigens von einem frisierten Motorrad der 1960er Jahre, das den Mittelpunkt einer Rocker-Subkultur in England bildete.

Entdecken Sie diese und weitere Neuheiten von der Baselworld 2016 direkt in einem unserer Geschäfte in Düsseldorf, Frankfurt, Karlsruhe, Mannheim, Mühlheim und Sulzbach/Taunus. Wenn Sie eine Frage zu einem spezifischen Modell haben, oder ein Modell vorbestellen möchten, kontaktieren Sie uns bitte oder besuchen Sie uns!

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