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Uhrenlexikon von Juwelier Pletzsch

Er steht für Geschwindigkeit, Sportsgeist und Messgenauigkeit: der Chronograph. Die beliebteste aller Komplikationen – wie man in der Uhrmacherei technisch anspruchsvolle Funktionen bezeichnet – ist fixer Bestandteil  aller namhaften Uhrenkollektionen. Beim Messen kurzer Intervalle erspart sie den ständigen Blick zur Uhr. Als die Zeitmessung im Sport noch von Hand erfolgte, hatte der Chronograph somit eine praktische Funktion. Heute ist er primär ein schickes Männerspielzeug, mit dem der Mann beispielsweise die Garzeit seines Steaks oder des Frühstückseis messen kann. Juwelier Pletzsch gibt Ihnen hier gerne einen Einblick in die Welt der komplizierten Zeitmessung. 

C >> WIE CHRONOGRAPH

Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Zeitschreiber“. Heute wird darunter eine Uhr mit Stoppfunktion verstanden. Die eigentlich korrekte Bezeichnung Chronoscope setzte sich nicht durch. 

D >> WIE DOPPELCHRONOGRAPH

Auch bekannt als Schleppzeiger-Chronograph, verfügt er über einen zweiten Stoppzeiger, der unabhängig vom Chronozentrumzeiger stoppt, ihn per Tastendruck einholt und wieder weiterläuft.

F >> WIE FLIEGENDE SEKUNDE

Dieser Mechanismus im Uhrwerk eines Chronographen erlaubt es, den Stoppzeiger während einer laufenden Zeitmessung per Druck augenblicklich auf null zustellen. Loslassen, und die Messung startet erneut!

F >> WIE FREQUENZ

Sie ergibt sich aus den Schwingungen der Unruh pro Sekunde, gemessen in Hertz. Heute sind schnelle Modelle mit 28.800 oder 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (A/h), also 4 oder 5 Hertz, verbreitet.

K >> WIE KLEINE SEKUNDE

Diese Anzeige ist oft mit einem Chronographen kombiniert. Sie stammt noch aus der Zeit, als die Räder im Werk einer Uhr so angeordnet waren, dass sich das Sekundenrad nicht im Zentrum befand.

K >> WIE KOMPLIKATION

Als Komplikation bezeichnet man Zusatzfunktionen der mechanischen Uhrwerke, die über die übliche Anzeige von Stunde, Minute und Sekunde hinausgehen. Besonders beliebt ist der Chronograph.

S >> SERVICE

Nach etwa fünf Jahren brauchen mechanische Uhren eine Wartung, denn ihre inneren Teile sind stets in Bewegung. Zum Service gehören Überprüfung, Reinigung, Austausch abgenutzter Teile und frisches Öl

U >> UNRUH

Sie ist das Herz einer mechanischen Uhr. In den meisten Fällen handelt es sich um einen geschlossenen Reif, der mit einer Spiralfeder verankert ist. Die so entstandene Drehschwingung sorgt für einen konstanten Gang.

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Transocean Chronograph von Breitling bei Juwelier Pletzsch

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