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Niessing bei Juwelier Pletzsch in Frankfurt

Niessing ist seit 1873 Trauring- und seit 1974 Schmuckmanufaktur. Der Name steht für hohe Qualität und einen kreativen, spielerischen Umgang mit Schmuck. Die Designs sind dem Klassischen gleichermaßen verbunden wie dem Experimentellen. Die Gestaltung ergibt sich oft aus der entsprechenden Arbeitstechnik, die schlussendlich im Design sichtbar gemacht wird etwa in bewusst gesetzten Spalten, die den Blick auf das Innenleben des Schmuckstückes freilegen. Für Niessing ist zudem die Beziehung zwischen Schmuck und Träger wichtig: Der Schmuck soll nicht dominieren, sondern die Persönlichkeit unterstreichen.


1873 gründete Hermann Niessing seine Schmuckwerkstatt im westfälischen Vreden nahe der deutsch-holländischen Grenze. Von Anfang an innovativ baut Niessing 1928 eine Trauring-Graviermaschine und lässt sie patentieren. 1930 entwickelt das Unternehmen dann eine Maschine zur Änderung von Ringweiten, die bis heute angefertigt wird.

Schmuck-Innovationen von Niessing im Laufe der Jahre sind etwa die Schmucklinie Setario, ein Set geschwungener Ringe, die sich immer neu kombinieren lassen, oder der Niessing Spannring®, bei dem ein Brillant scheinbar ohne Fassung in einem aufgespannten Ring schwebt. Im Jahr 2000 stellte Niessing mit dem Abakus, einem Ring aus Edelstahl mit drei beweglichen Kugeln, den offiziellen EXPO-Ring.