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Es ist kompliziert!

Auch wenn wir es im Zwischenmenschlichen gern einfach und direkt mögen – bei Uhren lieben wir Komplikationen und zeigen Ihnen besonders gern die allerschönsten Modelle. Als Komplikationen werden in der Uhrmacherei die Zusatzfunktionen bezeichnet, die einer mechanischen Uhr ihren Charakter verleihen und somit für Uhrenliebhaber ihren besonderen Reiz ausmachen.

Ewiger Kalender

Der Ewige Kalender gehört zu den „Großen Komplikationen“ und kann nicht nur den Tag, den Monat und das Jahr anzeigen, sondern auch das Schaltjahr. Damit ist diese Komplikation seit ihrer Erfindung 1853 einer der absoluten Topstars der Zusatzfunktionen. Durch raffinierte Mechanik weiß die Komplikation ganz genau, wann ein Schaltjahr ist, und fügt dann eigenständig einen 29. Februar ein.

Flyback

Ursprünglich muss beim Zeitstoppen der Drücker dreimal betätigt werden: einmal zum Stoppen, einmal zum Nullstellen und einmal zum erneuten Starten. Mit dem Flyback-Drücker entfallen nun zwei Schritte. Der Zeitnehmende betätigt lediglich einmal den Flyback-Knopf. Dieser „fliegt“ zurück und startet beim Loslassen erneut mit dem Zeitmessen.

Gangreserve

Die Gangreserve erinnert Uhrenliebhaber daran, wann es wieder Zeit zum Aufziehen wird. Sie stammt noch aus der Zeit vor den Automatikuhren und zeigt meist im Zifferblatt die verbleibenden Stunden der Uhr an, bis der Besitzer wieder Hand an den Aufzug legen muss.

Mondphase

Diese Komplikation zeigt die unterschiedlichen Phasen des Mondes von Neumond zu Neumond an. Da eine durchschnittliche Mondphase gerundet 29,5 Tage dauert, arbeitet hier ein Räderwerk mit 59 Zähnen und zwei gegenüberliegenden Monden im Zifferblatt. Dabei ist immer nur einer der Monde zu sehen. Einmal pro Tag setzt sich der Mechanismus in Bewegung.

Repetition

Eine Repetition gibt beim Betätigen eines Drückers oder Schiebers die Zeit per Ton an. Je nach Komplexität können Stunden, Viertelstunden oder sogar Minuten mittels verschiedener Klänge angegeben werden. Entwickelt wurde diese Mechanik, um auch in der Dunkelheit die Zeit bestimmen zu können. Sie gehört wegen ihrer Komplexität zu den aufwendigsten Komplikationen einer Uhr.

Tourbillon

Der Klassiker und die Königsdisziplin unter den Komplikationen. Im Jahr 1795 von dem Franzosen Abraham-Louis Breguet erfunden, sollte sie die Ganggenauigkeit der Taschenuhr verbessern. Denn aufgrund der Schwerkraft war sie nicht in allen Lagen gleich gut gewährleistet. Das Tourbillon verteilt die Wirkung der Schwerkraft gleichmäßig über alle Lagen von mindestens einer Drehebene. Dafür wird das Schwing- und Hemmungssystem in einen separaten Uhrenkäfig eingebaut und lässt die Mechanik einmal pro Minute um sich selbst rotieren. Die Technik hat sich bis heute kaum verändert, und ihre Herstellung bedarf auch heute noch viel Fachkenntnis und Sorgfalt seitens des Uhrmachers.
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