19 > 16% – eine Selbstverständlichkeit für uns!Sehr gern geben wir die MwSt.-Senkung an Sie weiter und ziehen an der Kasse die Differenz ab.

Schöne Steine!

Edelsteine faszinieren Menschen seit Jahrtausenden aufgrund ihrer Farbe und ihres Strahlens. Auf den Juwelen von Königshäusern, an Hollywoodstars und im heimischen Schmuckkästchen begeistern sie auch heute mit ihrer Schönheit. Ihr Wert ergibt sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Farbe, Reinheit, Gewicht, Schliff und Seltenheit. Während bei farblosen Steinen wie Diamanten die Reinheit wichtig ist, sind bei Farbedelsteinen die Intensität ihrer Farbe und deren Gleichmäßigkeit ausschlaggebend für ihren Wert. Die Schliffe der Steine werden in Glattschliffe und Facettenschliffe unterschieden: Glattschliffe (z. B. Cabochon) werden meist bei undurchsichtigen Edelsteinen angewendet, bei denen ihre Farbe oder Strukturen betont werden sollen. Facettenschliffe wie der Brillant- oder Smaragdschliff hingegen werden bei durchsichtigen Steinen verwendet, um ihr Strahlen durch die Anordnung und Größe von Facetten, die das eintreffende Licht reflektieren, zu verstärken. Für die Bestimmung ihres Wertes ist außerdem auch die Menge der abgebauten Seine ausschlaggebend: Rosafarbene Fancy Diamonds sind weitaus seltener als reinweiße Steine und somit auch kostbarer. Da alle Vorkommen weltweit begrenzt sind, ist eine Verknappung vorprogrammiert und eine deutliche Wertsteigerung bei Edelsteinen zu erwarten. Da aber Schönheit ja bekanntlich im Auge des Betrachters liegt, muss der teuerste Stein nicht immer auch der schönste für jeden sein. Mittlerweile werden Edelsteine auch synthetisch hergestellt oder natürliche Steine Behandlungen unterzogen, um ihre Farbe zu intensivieren. Diese Steine sind dann weniger wertvoll als unbehandelte Natursteine. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Edelsteine, die für verschiedenste Schmuckkreationen verwendet werden:

Alexandrit

Farbe: Grün und Rot – je nach Licht Herkunftsland: früher Russland, heute Sri Lanka, Indien, Tansania und Brasilien Der Alexandrit ist bezüglich seiner Entdeckung ein ganz „junger“ Edelstein. 1830 wurde der erste Stein in Russland gefunden und nach dem künftigen Zaren Alexander II. benannt. Entstanden sind die seltenen Steine schon vor Millionen von Jahren, allerdings mussten dafür zwei verschiedene Arten von Gestein zusammen auftreten, die Aluminium, Beryllium sowie Chrom enthielten – und das war extrem selten der Fall. Einzigartig macht den Stein sein Farbwechsel (das Changieren) von Grün zu Rot, je nachdem, ob er von der Sonne oder Kunstlicht angestrahlt wird. Es gibt auch Steine, die sich von Blaugrün zu Violett verändern. Die Ursache dafür ist, dass das Chrom im Stein die verschiedenen Farben des Lichts unterschiedlich reflektiert. Während er bei Tageslicht smaragdgrün bis bläulich-grün aussieht, wechselt er bei Kerzenschein oder künstlichem Licht zu seiner Komplementärfarbe Rot. Der Stein wird auch als „Smaragd bei Tag und Rubin bei Nacht“ bezeichnet

Diamant

Farbe: Transparent oder als Fancy Diamonds auch Gelb, Orange, Blau, Rosa Herkunftsland: Russland, Brasilien, Südafrika Ein Diamant ist der härteste natürlich vorkommende Stoff, sein Gewicht wird in Karat angegeben, wobei ein Karat 0,2 Gramm entspricht. In Indien soll er bereits 4.000 Jahre vor Christus gewonnen worden sein. Man sagte ihm magische Kräfte nach und trug ihn als Talisman. Auch die alten Römer schätzten ihn bereits! Ein ungeschliffener Stein wird als Rohdiamant bezeichnet. Generell gelten Steine in reinem Weiß als besonders wertvoll, eine Ausnahme machen jedoch die seltenen Fancy Diamonds. Es gibt sie zum Beispiel in Gelb, Orange, Blau und Rosa. Hier gilt: Je intensiver der Farbton ausgeprägt ist, desto höher ist auch der Wert des Steins. Eine besonders charakteristische und häufigste Schliffform ist der Brillantschliff. Durch die Anordnung und Größe seiner vielen Facetten kann der Stein besonders viel Licht reflektieren und so außergewöhnlich hell funkeln. Berühmte Diamanten: 1905 wurde der mit 3.106,7 Karat weltweit größte Diamant gefunden. Er wurde in 105 Steine aufgespalten, und die neun größten Stücke sind Teil der britischen Kronjuwelen. Ebenfalls sehr bekannt ist der „Koh-i-Noor“, der erstmals im Jahr 1304 erwähnt wurde. Er war ehemals 186 Karat schwer und gelangte im Zuge diverser Besitzerwechsel von Afghanistan nach Delhi und ging schließlich in den Besitz der Britischen Ostindien-Kompanie über. 1850 wurde er Königin Victoria überreicht. Sie ließ ihn für mehr Feuer schleifen. So bekam er seine heutige Größe von 108,9 Karat. Der Koh-i-Noor kann im Tower von London besichtigt werden. Berühmt ist auch der blaue Hope-Diamant mit einem Gewicht von 45,5 Karat, der im National Museum of Natural History in Washington DC ausgestellt ist. Sein Wert wird auf 200 bis 250 Millionen Dollar geschätzt.

Peridot

Farbe: Apfelgrün, Gelbgrün, Olivgrün Herkunftsland: Pakistan, Myanmar Die leuchtend grüne Farbe erhält dieser Edelstein durch seinen Eisenanteil. Die Kristalle sind meist sehr klein, wodurch die seltenen größeren Steine in ihrem Wert im Verhältnis stark steigen. Schon im Alten Testament wird der Peridot (Pitdah) erwähnt und im alten Rom als „Abendsmaragd“ geschätzt, da er sich durch Lampenlicht leicht erhellen lässt. Im Mittelalter wurde der Stein häufig als Kirchenschmuck verwendet. Im Barock war der Peridot der mit Abstand beliebteste Edelstein für die Herstellung kostbaren Schmucks. Heute erlebt der Peridot eine Renaissance in den großen Schmuckmanufakturen.

Rubin

Farbe: blasses bis kräftiges Rot, am begehrtesten sind tiefrote Steine Herkunftsland: Mosambik, Thailand, Myanmar, Sri Lanka Rubine bestehen aus dem Mineral Korund, durch die Beimengung von Chrom entsteht die rote Farbe. Blaue Korunde sind als Saphire bekannt. Der Rubin gilt als wertvollster aller Farbedelsteine. Sein Name ist abgeleitet aus dem Lateinischen rubens für rot. Bereits in der Bronzezeit trugen Menschen die Steine. Später wurden sie in Indien als Talismane genutzt – und auch die alten Ägypter, Griechen und Römer schätzten den Rubin. Der Rubin galt früher als „Stein des Lebens“, der die Kräfte aller anderen Edelsteine in sich vereinte. Heute zieren Rubine kostbare Schmuckstücke und werden als Lagersteine in hochwertigen mechanischen Uhrwerken eingesetzt. Fun Fact: Am 40. Hochzeitstag wird „Rubinhochzeit“ gefeiert.

Saphir

Farbe: blasses bis kräftiges Blau, am begehrtesten sind leuchtend blaue Steine, aber als Padparadscha-Saphir auch in zarten Rosa- und Orangetönen Herkunftsland: Sri Lanka, Indien, USA, Australien, Nigeria Saphire bestehen aus dem Mineral Korund, dem Titan und Eisen beigemengt sind. Rote Korunde sind als Rubine bekannt. Neben seiner Verwendung als hochwertiger Schmuckstein diente er in den 1950er- und 60er-Jahren als Tonabnehmer in der Nadel von Plattenspielern. Im August 2015 wurde der bisher größte Saphir weltweit auf Sri Lanka gefunden. Der Stein besitzt 1.404 Karat und wurde von seinem anonymen Besitzer auf den Namen „Stern von Adam“ getauft. Laut muslimischer Überlieferung soll Adam sich nach der Vertreibung aus dem Paradies an den Hängen des Bergs Adam’s Peak in Sri Lanka niedergelassen haben. Der Wert dieses Saphirs wird auf sagenhafte 90 Millionen Euro geschätzt! Smaragd Farbe: Grün Herkunftsland: Brasilien, Kolumbien Smaragde bestehen aus dem Mineral Beryll, dem Chrom und Vanadium beigemengt sind. Bereits vor rund 5.000 Jahren wurden die Steine im alten Ägypten gewonnen und als Schmuck auf Kleidungsspangen oder Armreifen eingesetzt. Die grünen Edelsteine weisen fast immer kleine Einschlüsse auf, die als „Jardin“ (französisch für Garten) bezeichnet werden. Sie gelten – im Gegensatz zu Einschlüssen bei Diamanten – nicht als wertmindernd. Smaragde sind relativ spröde, was beim Schleifen zu Problemen führte. Daher wurde der eigens nach dem Stein benannte Smaragdschliff entwickelt, ein Achteck-Treppenschliff mit abgeschrägten Ecken.

Spinell

Farbe: Rot, Rosa, Pink Herkunftsland: Myanmar, Sri Lanka, Tansania, Afghanistan Der Name „Spinell“ stammt vom altgriechischen „Spinnos“ für Funke. Beim Schmuck sind rubinähnliche Rottöne sowie Rosa und Pink beliebt. Spinelle werden oft als Begleitmineral von Rubinen gefunden. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden rote Edelsteine unter dem Begriff Karfunkelstein zusammengefasst. Erst nach genaueren Bestimmungsmöglichkeiten, zum Beispiel über die Messung der Härte, entpuppten sich etliche der vermeintlich größten Rubine der Welt als Spinelle. So ist zum Beispiel der riesige Stein in der Zarenkrone von Katharina der Großen kein Rubin, sondern ein afghanischer Spinell von über 414 Karat. Auch in den britischen Kronjuwelen findet sich ein solcher Verwechslungsfall: Der „Timur Ruby“, ein 361 Karat schwerer Stein, der in eine Kette gefasst ist, galt bis 1851 als größter Rubin der Welt – ist in Wahrheit jedoch ein Spinell.

Tansanit

Farbe: Purpurblau bis Lila Herkunftsland: Tansania Der Tansanit ist nach seinem Herkunftsland, dem ostafrikanischen Staat Tansania, benannt. Steine bester Qualität werden weltweit nur hier in einer einzigen Region am Fuße des Kilimandscharo abgebaut. Tansanit ist die (bisher) zuletzt entdeckte Edelsteinart, die für die Herstellung exklusiven Schmucks verwendet wird. Noch 130 Jahre später als der Alexandrit, wurde der Tansanit erst in den 1960er-Jahren gefunden und durch die Schmuckmanufaktur Tiffany weltweit etabliert. Je nach Betrachtungswinkel und Lichtquelle wechselt sein Farbton zwischen Blau und Blauviolett. Von allen blauen Farbedelsteinen ist nur der Saphir deutlich teurer.

Turmalin

Farbe: alle Farben von Farblos bis Schwarz und alle bunten Töne Herkunftsland: Brasilien, Madagaskar, Nigeria, Namibia, Tansania, Sri Lanka, Afghanistan, Pakistan Die Gruppe der Turmaline umfasst Steine in allen erdenklichen Farben. Kein anderer Edelstein ist so farbenreich wie er. Es gibt auch Turmaline, die zwei- oder mehrfarbig sind. Die wertvollsten Steine stammen aus Brasilien und sind nach dem Bundesstaat benannt, in dem sie gefunden wurden: die Paraiba-Turmaline. Sie strahlen in einem intensiven Hellblau. Sie sind so gut wie nicht mehr erhältlich, und in Sammlerkreisen werden wahre Fantasiepreise für sie bezahlt.
in News