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Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Wir befinden uns in einem Schaltjahr, und in der Nacht von Freitag auf Samstag beginnt nicht etwa der Monat März, sondern es wird ein zusätzlicher Tag eingeschoben: der 29. Februar. Ein Vorgang, der in den meisten Fällen mehr oder weniger unbemerkt an uns vorbeigeht. Es sei denn, man trägt eine mechanische Uhr.
 
Denn dann muss im Normalfall das Datum von Hand umgestellt werden, da die Standard-Armbanduhren mit dieser nur alle vier Jahre vorkommenden Besonderheit nicht automatisch umgehen können. Eine Ausnahme bilden Uhren, die mit einem sogenannten Ewigen Kalender ausgestattet sind.

Dieser Ewige Kalender ist ein äußerst komplizierter Mechanismus, welcher sich sowohl in Klein-, als auch in Großuhren findet. Er zeigt ohne äußeren Bedieneingriff das richtige Datum des Gregorianischen Kalenders an. Dabei werden alle kurzen und langen Monate, der neunundzwanzigste Februar und die Schaltjahre berücksichtigt. Sogenannte Programmräder übernehmen hierbei die aufwendige Steuerung im Uhrwerk. 

Eine ganz besondere Komplikation

Bei Armbanduhren kommen derzeit zwei unterschiedliche Systeme zum Einsatz. Es gibt den mitlaufenden Ewigen Kalender, bei dem der Zeiger von einer Zahl auf die andere in zwei verschiedenen Geschwindigkeiten wechselt – zuerst langsam, dann schnell. Datum und Wochentag springen bei dieser Art auch nicht immer genau gleichzeitig.

Anders verhält es sich beim springenden Ewigen Kalender, bei dem die Tages-, Monats- und Datumssterne gleichzeitig geschaltet werden. Das geschieht mit Hilfe einer Wippe.
 
Heutzutage ist der Ewige Kalender besonders im Luxusuhrenbereich eine gefragte Komplikation. Wir bei Juwelier Pletzsch haben mehrere Modelle mit diesem Feature im Angebot. 

Was genau ist eigentlich ein Schaltjahr?

Mit einem Schaltjahr wird ein Jahr bezeichnet, welches im Vergleich mit einem Gemeinjahr einen zusätzlichen Schalttag enthält. Dieser Tag ist in der Regel der 29. Februar, der in allen übrigen Jahren nicht gezählt wird. Durch diesen Tag hat das Jahr insgesamt 366 anstatt 365 Tage. Im Gregorianischen Kalender, dem in der heutigen Zeit am weitesten verbreiteten Kalender, entfallen in 400 Jahren drei dieser Schalttage, das nächste Mal im Jahr 2100.
 
Der Schalttag dient zur Anpassung des Kalenderjahres an das die Jahreszeiten bestimmende Sonnenjahr. Die Abweichung der beiden beträgt gerade einmal eine halbe Minute.
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